Wasserschloss Mespelbrunn - Schreiber - Modellbau - Bastelbogen


Wasserschloss Mespelbrunn - Schreiber - Modellbau - Bastelbogen

Artikel-Nr.: 19-710

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Wasserschloss Mespelbrunn - Schreiber - Modellbau - Bastelbogen

Länge: 40cm
Breite: 30cm
Höhe: 23cm
Anzahl der Bogen: 7,5
Schwierigkeitsgrad: 2
Maßstab: 1:160 (N)

ArtikelNr.: 19-710

Schloss Mespelbrunn

Das Wasserschloss Mespelbrunn liegt in einem abgelegenen Seitental des Spessarts zwischen Frankfurt am Main und Würzburg. Seine Geschichte reicht bis in das frühe 15. Jahrhundert zurück. Der kurfürstliche Forstmeister Hamann Echter erhielt 1412 eine Hofstätte als Lehen vom Mainzer Erzbischof Johann II. von Nassau und errichtete dort zunächst nur ein unbefestigtes Wohnhaus. Sein Sohn stattete einige Jahre später dieses Haus mit Türmen, Mauern und einem Wassergraben aus, da es in der Nähe eines unerschlossenen Waldgebiets lag und damit unsicher war. Im Verlauf des 15. und 16. Jahrhunderts wurde das befestigte Bauwerk nach und nach in ein kleines Renaissanceschloss umgewandelt. Die meisten Umbauten, die das Aussehen des Schlosses bis heute prägen, führte im 16. Jahrhundert Peter Echter von Mespelbrunn aus. Zu seinen Nachkommen zählte unter anderem Julius Echter von Mespelbrunn, der als Fürstbischof von Würzburg das Juliusspital und die Würzburger Universität gründete. Während des Dreißigjährigen Krieges starb die Familie aus. Das letzte weibliche Familienmitglied heiratete 1648 in die Freiherrenfamilie von Ingelheim ein, die seit 1665 beide Familiennamen und beide Familienwappen führt und in den Grafenstand erhoben wurde. Dank seiner versteckten Lage blieb Schloss Mespelbrunn weitestgehend von Kriegsschäden verschont und ist daher noch im Originalzustand erhalten. Die dreiflüglige Schlossanlage befindet sich immer noch im Privatbesitz der Grafenfamilie von Ingelheim. Süd- und Ostflügel des Gebäudes sind bewohnt. Seit den Zwanzigerjahren kann der Nordflügel in der Zeit zwischen Karfreitag und Allerheiligen besichtigt werden. Jährlich zieht das romantische Wasserschloss zwischen 90.000 und 100.000 Besucher an. Das nahegelegene Neudorf nahm 1938 den Namen des Wasserschlosses an und wurde nach einer Gebietsreform im Jahr 1972 mit dem Nachbarort Hessenthal zur Gemeinde Mespelbrunn zusammengelegt. Der Tourismus gehört heute zu den wichtigsten Einnahmequellen der Region. Seit mehr als 25 Jahren nutzt die Spessartbühne Mespelbrunn das idyllisch gelegene Schloss als Kulisse für Freilichttheater. Natürlich wird auch in unregelmäßigen Abständen das Theaterstück „Das Wirtshaus im Spessart“ von Wilhelm Hauff aufgeführt. Hier wurde 1957 der gleichnamige Film mit der Schauspielerin Liselotte Pulver gedreht. 1977 war das Schloss auf einer 70-Pfennig-Marke der deutschen Post abgebildet.

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